8 Kurze Tipps und Tricks rund um Dropshipping, Online Marketing und SEO
Sep 06

8 Kurze Tipps und Tricks rund um Dropshipping, Online Marketing und SEO

1. Seid Unique

Ihr habt bestimmt schon mal gehört, dass man als Shop USPs, also Unique Selling Points haben sollte. Ich kann das nur unterstreichen. Warum sollte der Kunde bei euch kaufen? Unterscheidet euch von der Konkurrenz. Mal ein Beispiel. Ihr verkauft Klamotten? Dann legt dem ganzen doch ein kostenfreies E-Book bei. Zum Beispiel ein Styleguide. Mit Zalandos Rückgabebedingungen braucht ihr gar nicht erst versuchen zu konkurrieren. Außer ihr habt ein Kapital in Millionenhöhe.

2. Diversifizierung – Baut euch verschiedenen Standbeine auf

Ihr verkauft aktuell nur bei Amazon? Ihr macht reichlich Umsätze und bei euch läuft? Doch was passiert, wenn Amazon euch rauskickt? Dann habt ihr ein derbes Problem oder?
Wenn ihr auf Marktplätze steht, dann setzt auf mehr als nur Amazon. Am besten ihr baut parallel einen eigenen Onlineshop auf. Dieser kann dann langsam und organisch wachsen. Wenn bei euch das Amazon Business gut läuft, dann könnt ihr den Shop auch mit dem Einsatz von geringem Budget über die Zeit Bekannt machen.

3. Lernt Marketingprozesse

Wie läuft ein typischer Kaufprozess ab? Im Prinzip ist des bei Facebook schon sehr gut dargestellt. Wenn ihr eine neue Anzeige erstellt, dann wird unterschieden zwischen Bekanntheit, Erwägung und Conversions. So funktioniert ein klassischer Funnel. Es beginnt mit der Awareness. Dort baut ihr eure Markenbekanntheit aus. Leute sollen euch wiedererkennen und denken: „Jo, das habe ich irgendwo mal gesehen. Kauf ich.“ Im 2. Schritt geht es um alle möglichen Arten der Interaktion. Entweder sollen die Leute drüber sprechen (virale Videos sind hier hervorzuheben) oder ganz klassisch eine Webseite aufrufen. Hier wird der Kunde das erste Mal darüber nachdenken ob er das Produkt kauft. Im letzten Schritt geht es um die Conversion. Der Kunde soll kaufen. Im Idealfall kommt der Kunde wieder zurück und es entsteht eine Brand Loyality.

4. Nutzt Facebook Custom Events

Damit kann man individuelle Events auf der Webseite messen und auf dieser Basis Zielgruppen anlegen. Ganz klassisch ist es zum Beispiel möglich den Pixel verzögert zu laden. Somit kann man mehrere Zielgruppen erstellen. Solche, die die Webseite sofort wieder verlassen und solche die mindestens 20 Sekunden auf der Webseite verbracht haben. Die Möglichkeiten hier sind unendlich.

5. Seid kreativ, lernt und spielt

Seid nicht einfach irgendeine Kopie von anderen. Tobt euch aus. Probiert Dinge aus. Spielt mit Daten und lernt diese zu Verstehen. Wenn ihr kein Faible für Zahlen habt, dann ist Online Marketing nichts für euch. Ich finde es geil mich in den Zahlen zu verlieren. Ich will verstehen was im Funnel oder auf meiner Webseite passiert. Warum zum Teufel ist der Customer an dieser Stelle abgesprungen? Hat er vielleicht etwas ganz anderes erwartet als er auf die AD geklickt hat? Muss ich die Zielgruppe weiter eingrenzen oder erweitern? Stellt euch immer Fragen. Werdet Optimierungsprofis. Das bedeutet jedoch nicht, dass ihr die Webseite/den Shop nie veröffentlichen sollt, weil diese ja noch nicht optimal ist. Das wird sie niemals sein!

6. Mehr Verkaufen durch Mischkalkulation

Gebt dem Kunden einen Kaufanreiz für ein günstiges bis Mittelpreisiges Produkt. Versucht mit dem Produkt grade Brake-Even zu sein. Der Gewinn entsteht durch den Upsell.
Auch hier ein Beispiel: Ihr verkauft eine Rasierklinge. So ein Teil mit Holzgriff und einklappbarer Klinge. EK sind 5€. Ihr verkauft das Produkt für maximal 10€. Als Upsell bietet ihr jedoch Bartöl an. Hier ist der EK 2€ Jedoch verkauft ihr es für 19,99€.
Disclaimer: Ich habe keine Ahnung von Bartöl, Rasierklingen und deren Preisen. Das Beispiel ist aus der Luft gegriffen.

7. Suchmaschinenoptimierung ist harte, langwierige Arbeit

Werbung reicht euch nicht mehr? Ihr wollt auch organischen Traffic über Google abgreifen? Dann ist SEO der Schritt an dem ihr arbeiten müsst. Seid gewarnt. Ohne Hilfe von teuren Tools geht das nicht. Wenn ihr Beispielsweise das kleinste Paket von ahrefs habt, dann kostet euch das 99$ pro Monat. Es gibt auch eine Trial Phase. 7 Tage für 7$.
Zu allererst geht es um die Frage. Für welche Keywords wollt ihr ranken? Allein dieser Prozess kann mehrere Tage Arbeitszeit in Anspruch nehmen. Je nachdem wie groß eure Webseite/euer Shop ist. Im nächsten Schritt werden die Top 10 Suchergebnisse zu diesen Keywords analysiert. Was machen die besser als ihr?
Jetzt geht es ans Eingemachte. Die OnPage Optimierung. Alleine darüber kann man ein ganzes Buch schreiben. Ein guter Boost ist jedoch schon die Optimierung der Geschwindigkeit. Dies mag nicht nur Google, sondern auch die Besucher. Die Bounce-Rate wird damit minimiert. Ist euer Content gut strukturiert? Findet man sich zurecht? Wenn man an Punkt C ist, wie gut gelangt man wieder zu Punkt A?

Wenn die OnPage Optimierung on Point ist, dann könnt ihr euch um die OffPage Optimierung kümmern. Habt ihr Backlinks? Sind diese gut oder schlecht fürs Ranking? Kümmert euch um weitere Backlinks. Eine gute Möglichkeit sind Gastartikel auf anderen Blogs.

3. Haltet euch an Regeln, Gesetze und Bestimmungen

Habt einen Rechtsanwalt und einen Anwalt für Steuerrecht an eurer Seite. Klar kostet das Geld, aber das sind Peanuts zu den möglichen Kosten, die durch Abmahnungen entstehen können. Habt trotzdem keine Angst und lasst euch nicht von der Panikmache im Internet verunsichern. Informiert euch selbst. Zum Beispiel beim Finanzamt, dem Händlerbund oder auch der IT-Rechts-Kanzlei.

Über Denny Weber

Suchmaschinenoptimierung (SEO), Online Marketing und Webdesign sind meine Leidenschaft. Für mich gehen diese Themen Hand in Hand. Ich habe im Laufe der Jahre in denen ich verschiedene Onlineprojekte betreue eine Menge gelernt und will das Wissen nun nutzen um Firmen, Startups, Shops und Blogs profitabler zu machen.